Bereits in den ersten Monaten nach Grün- dung der DROOGS99 wollten einige Mitglieder unter dem Titel „Resistenza Francoforte“ ein Bündnis ins Leben rufen, was gegen Rassismus, Neofaschismus und Fremdenfeindlichkeit Zeich- en setzen und sich an der Arbeit in europä- ischen Netzwerken beteiligen sollte. Zum da- maligen Zeitpunkt war die Gruppe jedoch noch nicht soweit.  Einige wenige hatten Gefallen an

der von der UF ausgegebenen  Parole gefunden, wonach die Frankfurt- er Fanszene „unpolitisch“ sei und hatten bedenken, man könne als politisch links eingestuft werden.

Mit dem Wandel der von der UF dominierten Frankfurter Fanszene, die aus einer nationalen, tendenziell eher rechten Ecke, über das politisch „Unpolitische“ schnell hin gefunden hat zu einer Art politischen Mel- ange, gelang es bei den DROOGS,  ein grundsätzliches Bekenntnis zu den bereits zuvor angestrebten Werten zu manifestieren. Bei uns und im erweiterten Rahmen unserer Gruppe (etwa in unseren Bussen) gibt es keine Akzeptanz für menschenfeindliche und –verachtende Parolen!


- Stop’ n kick racism

Nach der erfreulichen Entwicklung hin zur politischen Einigkeit und Mündigkeit, ab- seits des tumben links, rechts, mitte, rot, schwarz, gelb, grün, haben wir nun auch den Raum gewonnen, als Gruppe zu han- deln,  uns zu  bekennen und  aktiv zu  wer-

den. Auch wenn die Arbeit für den Support und für die Fanszene im allgemeinen bei uns naturgemäß im Vordergrund steht, so ist es uns gelungen uns in der Kurve (und darüber hinaus) klar zu positionieren.